{"id":3097,"date":"2024-09-30T19:32:45","date_gmt":"2024-09-30T17:32:45","guid":{"rendered":"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/?p=3097"},"modified":"2026-02-09T19:48:34","modified_gmt":"2026-02-09T18:48:34","slug":"die-flucht-der-flugzeugbesatzung-leutnant-stumptner-aus-der-alpenfestung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/die-flucht-der-flugzeugbesatzung-leutnant-stumptner-aus-der-alpenfestung\/","title":{"rendered":"Die Flucht der Flugzeugbesatzung Leutnant Stumptner aus der \u201eAlpenfestung\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Als am Morgen des 8.&nbsp;Mai \u00fcber Kleinmeinfeld bei Hersbruck ein tieffliegendes Flugzeug auftauchte, hielt man dieses zun\u00e4chst f\u00fcr eine amerikanische Maschine. Doch es war ein noch voll intaktes deutsches Kampfflugzeug, das \u00fcber dem Tal eine Schleife flog und ganz offensichtlich nach einem geeigneten Landeplatz Ausschau hielt. Zum Schrecken der bei Kleinmeinfeld auf dem Feld arbeitenden Bauern kam das Flugzeug im Tiefflug bedrohlich nahe, fast w\u00e4re es noch zur Kollision mit den gekommen, bevor die Maschine mit einem Krachen auf dem Boden aufschlug. Das bruchgelandete Kampfflugzeug rumpelte \u00fcber das Feld und rutschte schnell auf das Pferdefuhrwerk des Gr\u00fcnreuther Bauern Seibold zu, der gerade mit seiner Tochter Mist ausfuhr. Nur wenige Meter vor dem Fuhrwerk und dem nahen Igelsee kam der Flieger zum Stehen. Zwei Besatzungsmitglieder kletterten heraus, rannten auf den Bauern zu und erkundigten sich hastig, wo \u201eder Ami\u201c stehe. Dann verschwand die gesamte Besatzung, Soldaten und Blitzm\u00e4del (Luftnachrichtenhelferinnen) in einem nahegelegenen Waldst\u00fcck. Zuvor hatten sie noch die Bauern ermuntert, sich im Flugzeug an Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden und verwertbarem Material zu bedienen. Der Bauer bef\u00fcrchtete jedoch Probleme mit den US-Soldaten und fuhr mit seinem Gespann schleunigst Richtung Gr\u00fcnreuth ab.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"294\" height=\"467\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/12.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3100\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/12.jpg 294w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/12-189x300.jpg 189w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/12-8x12.jpg 8w\" sizes=\"(max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Leutnant Ludwig Stumptner<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das mysteri\u00f6se Auftauchen des Flugzeuges bei Kleinmeinfeld war das Ende einer wagemutigen Flucht der Besatzung Leutnant Ludwig Stumpner aus der sogenannten \u201eAlpenfestung\u201c. Ludwig Stumptners Leidenschaft war das Fliegen. Deshalb wollte er freiwillig zur Luftwaffe. Sein Vater war nicht einverstanden und gab auch dem Dr\u00e4ngen des Sohnes anf\u00e4nglich nicht nach. Im Erprobungs- und Lehrkommando 21 flog er von der Ju 52 bis zur He 177 nahezu alle Flugzeugtypen. Der Schulung mit der Rheinstahl FX-Fernlenkbombe auf Usedom folgten noch einige angenehme Wochen auf dem Flugplatz Hessental bei Schw\u00e4bisch Hall. Zwischenzeitlich wurde die Staffel in 8.\/KG&nbsp;100 umbenannt und auf die Dornier 217 umger\u00fcstet. Das KG 100 wurde schlie\u00dflich aufgel\u00f6st und die verbliebenen Besatzungen zum KG 200 nach Hildesheim abkommandiert. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image aligncenter size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"487\" height=\"356\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/13.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3101\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/13.jpg 487w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/13-300x219.jpg 300w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/13-16x12.jpg 16w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/13-450x329.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 487px) 100vw, 487px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Besatzung Leutnant Stumptner vor einer Heinkel 177<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Stumptner erinnert sich dazu:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201cF\u00fcr mich bedeuteten das noch kritische Tage. Von Hildesheim ging es nach Raffelding bei Linz. Dort lag das Kommando Olga mit gerade noch zwei Besatzungen. Die Besatzung mit Hptm. Operand und ich mit meiner Besatzung waren daf\u00fcr vorgesehen, im gegnerischen Hinterland Agenten abzusetzen. Auf dem Flugplatz H\u00f6rsching stand noch eine Fw 200 aus unserem Kommando, die h\u00f6chste Pers\u00f6nlichkeiten nach Spanien ausfliegen sollte. Als die Spitzen der Amerikaner 30 Kilometer vor dem Horst Raffelding standen, verlegten wir Hals \u00fcber Kopf mit einer He 111 nach Aigen im Ennstal\/Steiermark. Hptm. Oppermann machte sich mit ein einigen M\u00e4nnern vom technischen Personal per Pkw und Lkw auf den Weg. Der Platz in Aigen hatte keine Peilung f\u00fcr eine Schlechtwetterlandung. Im Sichtflug flog ich in Richtung S\u00fcdosten. Der Pass Lueg lag in dichten Wolken. Ein Sichtflug war nicht mehr m\u00f6glich. Also machten wir kehrt und wollten in Salzburg zwischenlanden. Wir waren noch im Ausrollen, da kamen Luftwaffensoldaten gestikulierend gerannt und forderten uns auf, sofort wieder zu starten, weil der Platz in den n\u00e4chsten Minuten gesprengt werden sollte. Also kehrt und mit Vollgas ab. Der n\u00e4chstgelegene Platz war Wels. \u00dcber Wels drehten wir eine Orientierungsrunde. Als wir deutsche Uniformen erkannten, setzten wir zur Landung an. In Wels konnten wir auch nicht bleiben, die Amerikaner wurden sp\u00e4testens am n\u00e4chsten Tag erwartet. Am n\u00e4chsten Morgen hatte der Wettergott mit uns ein Einsehen. Wir konnten starten. Am Pass Lueg die gleichen Verh\u00e4ltnisse wie am Vortag, Schnee- und Regenschauer wechselten sich ab. Vor dem Alpenhauptkamm zogen wir eine Warteschleife nach der anderen und pl\u00f6tzlich riss die Wolkendecke auf. Unter uns auf der Passstra\u00dfe erkannten wir unser Kommando mit Pkw und Lkw. Im Tiefflug erreichten wir den Platz in Aigen. Ob das gut geht, der Platz war f\u00fcr unsere He 111 sehr klein. Aber es hat doch gereicht, wir landeten auf unserem ,,letzten Flugplatz des Deutschen Reiches\u201c. Die Lage war idyllisch. Aber es gab keine Unterkunft. In einer hoch \u00fcber dem Platz gelegenen Heuscheune konnte wir unterziehen. Als erstes erfuhren wir in Aigen, dass wir nicht mehr der Luftwaffe unterstellt waren, sondern unsere Befehle direkt vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) erhielten. Unser oberster Chef war damit Heinrich Himmler. Die Befehle erhielten wir \u00fcber einen SS-Verbindungsoffizier. Die letzten Tage des Krieges waren turbulent. Mir wurden zwei Flugauftr\u00e4ge beschert. Jeder f\u00fcr sich ein Himmelfahrtskommando! Gespr\u00e4chsweise fragte mich der SS-F\u00fchrer, ob ich eine Ju 52 fliegen kann. Meine Antwort ,,Na klar\u201c hatte Folgen:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Auftrag Nr.1: Mit einer Ju&nbsp;52 sollte ich 20 rum\u00e4nische Agenten zur Sabotage nach Rum\u00e4nien fliegen. Die Agenten sollten im Morgengrauen in den Hochkarpaten auf einer Almwiese in der N\u00e4he von Kronstadt abgesetzt werden. Das hie\u00df in 1200 m H\u00f6he im unbekannten Terrain landen. Einziger Anhaltspunkt sollte ein kleines Lagerfeuer sein, das von kampierenden Agenten zur Orientierung dort unterhalten wird. Ein R\u00fcckflug war ausgeschlossen. Der Treibstoff reichte gerade bis zu dieser omin\u00f6sen Almwiese. Eine unaufschiebbare Zahnextraktion und in der Folge ein total zugeschwollenes Auge machte den 900 km langen Nachtflug zudem ohne funknavigatorische Unterst\u00fctzung v\u00f6llig unm\u00f6glich. Die SS suchte und fand einen Ersatzpiloten. Aus einem Trupp fahnenfl\u00fcchtiger Soldaten, die auf ihre Exekution warteten, wurde ein Pilot ausfindig gemacht. Er hatte die Wahl, erschossen zu werden oder das Himmelfahrtskommando zu \u00fcbernehmen. Die Ju startete am Abend gegen 21.30 Uhr. Wir beobachteten den Start und es kam, wie ich es vorausgeahnt hatte. Die vollbeladene Maschine kam mit M\u00fche \u00fcber die Platzbegrenzung, dann sackte sie durch schlug hart auf. Das Fahrwerk brach weg. Nach diesem missgl\u00fcckten Start glaubte ich schon, noch einmal mit meiner Besatzung heil davongekommen zu sein! Mein Geschwulst ging zur\u00fcck. Auftrag Nr. 2: Es war der 4. Mai 1945. Eine He 111 wurde mit Verpflegung und meteorologischen Ger\u00e4ten beladen. Die Ladung war f\u00fcr die Wetterstation auf dem Gro\u00dfglockner bestimmt. Der Auftrag lautete: \u201eBauchlandung auf dem Pasterzegletscher.\u201c Die He 111 war kein Fieseler Storch und ein Gletscher kein zugefrorener glatter Alpensee. Bei einer Bauchlandung war damit zu rechnen, dass die Maschine zu Bruch geht. Ob die Besatzung so eine unkalkulierbare Landung \u00fcberlebt h\u00e4tte, stand in den Sternen. Wir warteten auf den Einsatzbefehl. Mittlerweile standen die Amis in Radstadt und die russischen Panzer 30 km von unserem Flugplatz entfernt. Wir wollten auf keinen Fall in russische Gefangenschaft und so beschloss ich mit meiner Besatzung, den Flug zum Gletscher durchzuf\u00fchren. In unserer Gruppe waren auch Blitzm\u00e4dchen, die Angst vor den Russen hatten. Wir hatten noch Platz in der Maschine und boten deshalb f\u00fcnf M\u00e4dchen an, sie mitzunehmen, wenn sie den Flug mit uns riskieren wollten. Wir machten die He 111 startklar und organisierten f\u00fcr alle F\u00e4lle noch f\u00fcnf Fallschirme.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Am 7. Mai sollte es losgehen. Wir warteten den ganzen Tag auf den Startbefehl. Der F\u00fchrungsstab hatte sich wegen der russischen Panzer abgesetzt, der Einsatzbefehl blieb aus. Der Platz war zur Pl\u00fcnderung freigegeben. Jeder machte, was er wollte. Die Parole ging um, wer am 8. Mai um 12.00 Uhr nicht in Radstadt ist, geht in russische Gefangenschaft. Wir entluden das f\u00fcr die Wetterstation bestimmte Material. Die Zeit war mittlerweile soweit fortgeschritten, dass es keinen Sinn machte, in die Nacht hineinzufliegen. Ich entschied deshalb, wir starten morgen in aller Fr\u00fche. Am 8. Mai um 06.30 Uhr bestiegen wir die Maschine. Wir konnten nicht starten, der Platz war vollst\u00e4ndig im Nebel. Wir warteten und warteten auf die Aufl\u00f6sung des Nebels, immer mit dem sorgenvollen Gedanken, kommen wir noch vor den Russen weg? Nach einiger Zeit lichtete sich der Nebel soweit, dass wir um 08.30 Uhr den Start wagen konnten. Nun hie\u00df es Startklappen ausfahren, Vollgas geben und die He 111 hochziehen. Zwischen einer Wolkenschicht und dem verschneiten Dachsteingebirge flogen wir in 2000 m zun\u00e4chst in Richtung Nordwest. Wir durchstie\u00dfen die Wolken und waren vom Boden aus nicht mehr erkennbar. Um uns stahlblauer Himmel und glei\u00dfende Sonne. In der Maschine fiel kein Wort, jeder war in seine Gedanken vertieft und sich bewusst, dass dieser Flug unser letzte Chance war und keiner wusste, wie und wo er enden w\u00fcrde. Pl\u00f6tzlich \u00e4nderte sich die Situation, die sch\u00fctzende Wolkendecke war zu Ende. Unter uns lag Salzburg. Bei dieser Sicht h\u00e4tte man uns \u00fcber kurz oder lang entdeckt. Hinweis an alle: \u201eWir gehen in den Tiefflug \u00fcber!\u201c In Baumh\u00f6he nahm ich Kurs auf Richtung Straubing. Die Gegend war mir von meiner Ausbildungszeit her bekannt. F\u00fcr unsere weiblichen G\u00e4ste wurde das st\u00e4ndige auf und ab \u00fcber Hecken und B\u00e4ume zur Tortur. Die M\u00e4dchen wurden luftkrank. Man konnte das bis in die Kanzel riechen. Am Rand des Bayerischen Waldes ging ich auf Nordkurs. Ich wollte die Gegend zwischen Bayreuth und N\u00fcrnberg anfliegen und dann in einem Seitental der Fr\u00e4nkischen Schweiz die Maschine notlanden. Der Bordfunker meldete, dass eine Mustang auf uns einkurvte. Im gleichen Moment sah ich ein Seitental, in das ich die Maschine in Bodenn\u00e4he hineinzog. Wir konnten die P-51 absch\u00fctteln. Wir flogen immer noch mit Nordkurs \u00fcber den Bayerischen Wald. Wenig sp\u00e4ter kurvte eine Lightning \u00fcber uns. Erneut die gleiche Taktik, rechts ab im Tiefstflug in ein Tal des Bayerwaldes verkr\u00fcmelt. So konnten wir auch die P-38 absch\u00fctteln.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00dcber Schwandorf wurde es im Luftraum \u00fcber uns lebendig. Mir war klar, wir mussten so schnell wie m\u00f6glich herunter. \u00dcber der Hersbrucker Schweiz tat sich ein von Hochwald eingegrenztes U-f\u00f6rmiges Hochtal auf. Mein Gedanke \u2013 D&nbsp;a&nbsp;s ist es! Motoren gedrosselt, die Landeklappen halb ausgefahren, so flog ich mit Mindestgeschwindigkeit durch das Tal. Konzentriert auf Bodenhindernisse tat sich pl\u00f6tzlich vor mir der Hochwald auf. Ich zog im letzten Moment die Maschine hoch. Wegen der geringen Geschwindigkeit bekam ich noch Baumber\u00fchrung mit der linken Luftschraube, die zertr\u00fcmmert wegflog. Der Motor drehte auf 3000 U\/min hoch. Also blitzschnell den linken Motor abstellen und mit dem rechten Motor auf Volllast gehen. Zu allem \u00dcbel musste ich mit der geringen Geschwindigkeit die sogenannte \u201eTodeskurve (360\u00b0) \u00fcber den stehenden Motor\u201c mit \u00e4u\u00dferster Anspannung fliegen. Endlos schien die Zeit zu vergehen, bis sich die Schneise wieder vor mir auftat. \u201eAchtung festhalten\u201c, rief ich nach hinten, weil die M\u00e4dchen nicht angeschnallt waren. Ein Bauernfuhrwerk musste noch knapp \u00fcbersprungen werden, dann ging alles Schlag auf Schlag. Gas weg, Z\u00fcndung aus, Brandhahn zu und das Kabinendach abwerfen &#8211; alles ein Werk von Sekunden. Ungewohnt hart, aber schulm\u00e4\u00dfig setzte die He 111 auf dem Acker vor einem Weiher auf, durchpfl\u00fcgte noch ca. 80 m den Boden &#8211; dann absolute Stille. Nichts wie raus aus der Maschine. Zwei Bauern fragten wir noch, wo der Ami sei und wir verschwanden mit unseren Habseligkeiten im nahegelegenen Wald.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" width=\"945\" height=\"450\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3102\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2.jpg 945w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2-300x143.jpg 300w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2-768x366.jpg 768w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2-18x9.jpg 18w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2-450x214.jpg 450w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/11-2-600x286.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 945px) 100vw, 945px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die He 111 auf einer Wiese bei Kleinmeinfeld<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"944\" height=\"394\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3103\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14.jpg 944w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14-300x125.jpg 300w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14-768x321.jpg 768w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14-18x8.jpg 18w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14-450x188.jpg 450w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/14-600x250.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 944px) 100vw, 944px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Landung &#8211; nachgezeichnet von Ludwig Stumptner 1994<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>++ Update 2026 ++<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen sind zwei weitere Aufnahmen der Heinkel 111 bei Kleinmeinfeld aufgetaucht. Sie zeigen eine Familie aus Hirschbach im Sommer 1945 auf dem Wrack.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"763\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-1024x763.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8659\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-1024x763.jpg 1024w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-300x224.jpg 300w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-768x572.jpg 768w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-16x12.jpg 16w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-450x335.jpg 450w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2-600x447.jpg 600w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-2.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"747\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-1024x747.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-8660\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-1024x747.jpg 1024w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-300x219.jpg 300w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-768x560.jpg 768w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-16x12.jpg 16w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-450x328.jpg 450w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46-600x438.jpg 600w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/photo_2026-02-09_19-45-46.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Bericht wurde dem Buch \u201eFliegerschicksale im Landkreis N\u00fcrnberger Land\u201c entnommen. Das Buch in deutscher Sprache schildert detailliert das Schicksal dutzender alliierter und deutscher Flugzeugbesatzungen im N\u00fcrnberger Umland und ist bei Interesse hier zu finden:<\/p>\n\n\n\n<div data-block-name=\"woocommerce\/single-product\" data-product-id=\"1723\" data-wp-context=\"{&quot;productId&quot;:1723,&quot;variationId&quot;:null}\" data-wp-interactive=\"woocommerce\/single-product\" class=\"wp-block-woocommerce-single-product woocommerce\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div data-block-name=\"woocommerce\/product-image\" data-is-descendent-of-single-product-block=\"true\" data-show-sale-badge=\"false\" class=\"wc-block-components-product-image wc-block-grid__product-image wc-block-components-product-image--aspect-ratio-auto wp-block-woocommerce-product-image\"><a href=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/product\/fliegerschicksale-im-landkreis-nuernberger-land-1918-1949\/\" style=\"\" data-wp-on--click=\"woocommerce\/product-collection::actions.viewProduct\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"857\" src=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-600x857.jpg\" class=\"attachment-woocommerce_single size-woocommerce_single\" alt=\"Fliegerschicksale im Landkreis N\u00fcrnberger Land 1918-1949\" data-testid=\"product-image\" data-image-id=\"1724\" style=\"object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-600x857.jpg 600w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-210x300.jpg 210w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-717x1024.jpg 717w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-768x1097.jpg 768w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-1075x1536.jpg 1075w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-8x12.jpg 8w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein-450x643.jpg 450w, https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/wp-content\/uploads\/Werbung-klein.jpg 1120w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><div class=\"wc-block-components-product-image__inner-container\"><\/div><\/a><\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><h2 class=\"wp-block-post-title\"><a href=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/product\/fliegerschicksale-im-landkreis-nuernberger-land-1918-1949\/\" target=\"_self\" >Fliegerschicksale im Landkreis N\u00fcrnberger Land 1918-1949<\/a><\/h2>\n\n\n\n<div data-block-name=\"woocommerce\/product-price\" data-is-descendent-of-single-product-block=\"true\" class=\"wp-block-woocommerce-product-price\" ><div class=\"wc-block-components-product-price wc-block-grid__product-price\" >\n\t\t\t\t\t<span class=\"woocommerce-Price-amount amount\"><bdi>34,99&nbsp;<span class=\"woocommerce-Price-currencySymbol\">&euro;<\/span><\/bdi><\/span> <small class=\"woocommerce-price-suffix\">incl. 7% taxes within the EU<\/small>\n\t\t\t\t<\/div><\/div>\n\n<div class=\"wp-block-post-excerpt\"><p class=\"wp-block-post-excerpt__excerpt\">Fliegerschicksale im Landkreis N\u00fcrnberger Land Adrian Matthes Mit \u201eFliegerhang\u201c oder \u201eFliegerloch\u201c bezeichnet insbesondere die \u00e4ltere Bev\u00f6lkerung bis heute die Aufschlagsstellen abgest\u00fcrzter Flugzeuge im Gel\u00e4nde \u2013 Flurbezeichnungen im Volksmund, hinter denen sich oft Schicksale des Luftkrieges verbergen. \u00dcber 40 Flugzeuge fielen zwischen 1918 und 1949 \u00fcber dem Landkreis N\u00fcrnberger Land vom Himmel. In ihnen sa\u00dfen Flieger [&hellip;] <\/p><\/div>\n\n<div data-block-name=\"woocommerce\/add-to-cart-form\" class=\"wp-block-add-to-cart-form wc-block-add-to-cart-form wc-block-add-to-cart-form--input wp-block-woocommerce-add-to-cart-form\" >\n\t\n\t<form class=\"cart\" action=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/product\/fliegerschicksale-im-landkreis-nuernberger-land-1918-1949\/\" method=\"post\" enctype='multipart\/form-data' data-trp-original-action=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/product\/fliegerschicksale-im-landkreis-nuernberger-land-1918-1949\/\">\n\t\t\n\t\t<div class=\"quantity\">\n\t\t<label class=\"screen-reader-text\" for=\"quantity_69dc13264cf4e\" data-no-translation=\"\" data-trp-gettext=\"\">Fliegerschicksale im Landkreis N\u00fcrnberger Land 1918-1949 quantity<\/label>\n\t<input\n\t\ttype=\"number\"\n\t\t\t\tid=\"quantity_69dc13264cf4e\"\n\t\tclass=\"input-text qty text\"\n\t\tname=\"quantity\"\n\t\tvalue=\"1\"\n\t\taria-label=\"Product quantity\"\n\t\t\t\tmin=\"1\"\n\t\t\t\t\t\t\tstep=\"1\"\n\t\t\tplaceholder=\"\"\n\t\t\tinputmode=\"numeric\"\n\t\t\tautocomplete=\"off\" data-no-translation-aria-label=\"\"\n\t\t\t\/>\n\t<\/div>\n\n\t\t<button type=\"submit\" name=\"add-to-cart\" value=\"1723\" class=\"single_add_to_cart_button button alt\" data-no-translation=\"\" data-trp-gettext=\"\">Add to Cart<\/button>\n\n\t\t\t<input type=\"hidden\" name=\"trp-form-language\" value=\"en\"\/><\/form>\n\n\t\n<\/div>\n\n\n<div data-block-name=\"woocommerce\/product-meta\" class=\"wp-block-woocommerce-product-meta\">\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n\n<div class=\"taxonomy-product_cat wp-block-post-terms\"><span class=\"wp-block-post-terms__prefix\">Kategorie: <\/span><a href=\"https:\/\/zeitzeugen-versand.de\/en\/product-category\/fachbuecher\/\" rel=\"tag\">Specialized Books<\/a><\/div>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als am Morgen des 8.&nbsp;Mai \u00fcber Kleinmeinfeld bei Hersbruck ein tieffliegendes Flugzeug auftauchte, hielt man dieses zun\u00e4chst f\u00fcr eine amerikanische Maschine. 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