Warenkorb

Warenkorb

Die „Weltanschauliche Erziehung“ auf der Napola und Junkerschule

„Weltanschauung“ – also die Art und Weise, wie ein Mensch die Welt versteht, einordnet und bewertet. Für den heute 100jährigen Gerhard Femppel war das ein Lehrfach, erst auf der Napola, dann in der Junkerschule. Im weiteren Sinne als Ersatz des Religionsunterrichts gestaltet, befassten sich die Schüler mit der Frage nach den Lebensgrundsätzen, dem Ursprung, Sinn und Zweck der „Volksgemeinschaft“ und der Rolle und den Pflichten des Einzelnen in dieser. Dieses Fach machte nur weniger als 10 % des Lehrplans aus und gilt heute als ideologisches Kernfach und Beweis für eine „politische Schulung“ der Jungmannen. Doch wie genau wurde die junge Elite von Morgen im Dritten Reich erzogen? Wie haben die Schüler gedacht und welche Ziele hatten sie?

Gerhard Femppel 2026 und 1942.

Femppel ist der letzte noch lebende Schüler der Napola Backnang. Neben seinem reichen Erinnerungsschatz hat er alles aufgehoben, seine Schulhefte, das Unterrichtsmaterial, die Schülerzeitung und seine Fotoalben. Doch von wirklich zeitgeschichtlichem Wert sind seine Tagebücher, in denen er jeden Abend aufschrieb, woran er dachte, wie er den Unterricht bewertete und was ihm vorschwebte. Es ist die Geschichte eines Jugendlichen, die sich unter dem Eindruck einer Eliteerziehung und des Fronteinsatzes vollzog. Sie zeigt, in welcher Gedankenwelt und Lebensrealität man damals aufwachsen, denken und handeln konnte.

Auf Grundlage von Tagebüchern, Briefen und erhalten gebliebenen Unterrichtsmaterialien wird das Wesen der schulischen Erziehung auf einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt und einer Junkerschule lebendig. Auf 500 Seiten haben wir dieses Material ausgewertet, eingeordnet und als eindrucksvolles Zeugnis der Nachwelt zur Verfügung gestellt. Wer sich für dieses Buch „Kurze Jahre einer begeisterten Jugend‘ interessiert findet es hier:

Kurze Jahre einer begeisterten Jugend (only in German)

28,00 39,99  incl. 7% taxes within the EU
Kategorie:
en_USEnglish